Gartenhäuser - lauschige Plätzchen

Nach der Gartenarbeit ist vor dem Aufräumen. Schön, wenn Rasenmäher, Heckenschere & Co. dann ihren festen Platz haben. Ein Gartenhäuschen ist dafür die ideale Lösung.

Zwischen Abstellraum und Sommerwohnsitz

Perfekt aufgereiht hängen hier alle Gerätschaften bereit für den nächsten Einsatz. Praktisch und gleichzeitig schick, denn das Angebot an Gartenhäusern ist derart vielfältig, dass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte.

Das gilt natürlich nicht nur für die rein funktionale Variante. Wer mag, kann den Platz im Grünen auch als kleinen Sommerwohnsitz nutzen – quasi als verlängertes Wohnzimmer. In diesem Fall empfiehlt sich ein Haus mit Stufendach. Im versetzten Dach sind meist Fenster eingearbeitet, die mehr Licht ins Haus lassen. Aber auch Ausführungen mit Sattel-, Pultoder Flachdach bieten – je nach Nutzung – ausreichend Komfort.

Fundament als solide Basis

Wichtig bei allen Varianten ist ein solides Fundament. Um Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden und einen stabilen Halt zu gewährleisten, sollte jedes Gartenhaus auf einem Fundament stehen. Bei kleinen Geräteschuppen genügt unter Umständen das Verdichten des Bodens mit einer Splittschüttung und eventuell anschließender Überpflasterung beziehungsweise Verlegung von Fundamentsteinen. Bei größeren Gartenhäusern – und insbesondere dann, wenn der Boden sehr weich ist – sollte Wert auf eine noch solidere Basis gelegt werden. Fundamentplatten beziehungsweise auch Streifen- oder Punktfundamente bieten sich hier als Alternativen an. Aber Achtung: Die Wahl des Fundaments ist ebenso wie die Größe des umbauten Raums unter Umständen genehmigungspflichtig, wobei es regionale Unterschiede gibt. Erster Planungsschritt vor dem Zusammenbau ist also der Gang zum örtlichen Bauamt.

Vom Fundament zum Dach: Die meisten Gartenhäuser werden mit einem Flach- oder Satteldach verkauft. Diese sind mit Bitumenbahnen für die Ersteindeckung versehen. Besser (und beliebter) sind Bitumenschindeln. Alternativ können aber auch klassische Dachpfannen oder Stahlbleche zur Dacheindeckung benutzt werden. Unabhängig von der Art der Dacheindeckung wird immer von unten nach oben gearbeitet, so dass die untere Schicht von der nächsten bei der Nagelung überdeckt wird. Und: Bei der Belegung mit klassischen Dachpfannen muss das Gartenhäuschen eine Dachneigung von mindestens 28 Grad haben. 

Bleibt noch die Haltbarkeit. Die meisten Häuser werden in rohem Zustand ausgeliefert. Vor dem Aufbau sollten alle Holzteile mit einem Holzschutzmittel behandelt werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei Nut und Feder, denn die lassen sich nach dem Zusammenbau nicht mehr erreichen. Mit diesen Tipps sollte das Gartenhaus für Mensch und Maschinen lange einen schönen Unterschlupf bieten.

Bauamt fragen

Wie groß ein Gartenhaus überhaupt sein darf, das schreiben die örtlichen Bauämter vor. Deshalb sollten Sie sich dort vor dem Kauf nach den lokalen Bestimmungen erkundigen!