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Karl Birlenbach GmbH & Co.
Industriestraße 18-20,
Industriegebiet Stephanshügel,
65549 Limburg a. d. Lahn

Tel.: 06431 4002-0
Fax: 06431 4002-21
info@birlenbach.de

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Hinweisblatt für Ihre Holzfaserdämmung

Natürlich. Diffusionsoffen. Wärmespeichernd.

Holzfaserdämmstoffe bieten hervorragende Wärmedämmung, sommerlichen Hitzeschutz und ein gesundes Raumklima – bei gleichzeitiger Nachhaltigkeit. Damit Sie die Vorteile voll ausschöpfen können, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

1. Materialeigenschaften

  • Holzfaserdämmplatten bestehen aus mechanisch zerfasertem Holz, meist aus Nadelholz-Restholz.
  • Die Fasern werden unter Zugabe von Wasser oder mit PU-Bindemitteln verpresst (je nach Typ im Trocken- oder Nassverfahren).
  • Die Platten sind diffusionsoffen, kapillaraktiv und haben hohe Wärmespeicherkapazität – ideal für den sommerlichen Hitzeschutz.
  • Viele Produkte sind ökologisch zertifiziert (z. B. natureplus, Blauer Engel).

2. Einsatzbereiche

  • Holzfaserdämmung kann verwendet werden für:
    • Dach: Aufsparren-, Zwischensparren-, Untersparrendämmung
    • Fassade: als Putzträgerplatte oder unter Vorhangfassaden
    • Innenwand & Decke: zur Schalldämmung und Regulierung des Raumklimas
    • Boden: als Trittschalldämmung unter Estrich oder Trockenaufbauten

➡️ Bitte beachten Sie die Herstellerfreigaben für jeden spezifischen Anwendungsbereich.

3. Verarbeitung & Montage

  • Vor Nässe schützen! Holzfaserdämmplatten dürfen nicht dauerhaft feucht werden.
    Vor Regen, Erdfeuchte und stehender Nässe schützen – trocken lagern und zügig verbauen
  • Nur mit scharfen Werkzeugen schneiden (z. B. Dämmstoffmesser, Kreissäge mit Absaugung)
  • Staubbildung bei Verarbeitung möglich – ggf. Atemschutzmaske tragen
  • Platten dicht stoßen, Fugen versetzt verlegen
  • Für Putzsysteme: nur geprüfte Putzträgerplatten mit zugelassenem Systemputz verwenden
  • Beachten Sie die Freibewitterungszeiten des Herstellers.
  • Luftdichtungssysteme sowie Dampfbremsen oder Dampfsperren sind wichtige Bauteile im Haus, die verhindern, dass warme, feuchte Luft aus dem Innenraum in die Dämmschicht gelangt – so wird Schimmelbildung vermieden und die Dämmung bleibt dauerhaft wirksam. Welche Folie verwendet wird, hängt vom Aufbau ab: Dampfbremsen lassen etwas Feuchtigkeit durch, Dampfsperren sperren sie fast vollständig ab.

4. Lagerung

  • Trocken und waagerecht lagern, vor direkter UV-Strahlung und Regen schützen
  • Nicht dauerhaft im Freien lagern – auch nicht mit Folie abgedeckt bei hoher Luftfeuchte
  • Vor Einbau nicht anfeuchten oder mit feuchten Materialien in Kontakt bringen

5. Gesundheit & Nachhaltigkeit

  • Holzfaserdämmung ist wohnraumgeeignet, emissionsarm und recyclebar
  • Keine gesundheitsschädlichen Fasern oder Bindemittel enthalten
  • Je nach Produkt kann die Dämmung zur Feuchtigkeitsregulierung im Innenraum beitragen (sorptionsfähig)
  • Ungezieferbefall ist bei fachgerechtem Einbau nicht zu erwarten – kein Nährboden

6. Brandschutz

  • Holzfaserplatten gehören zur Baustoffklasse B2 (normal entflammbar) nach DIN 4102 bzw. E nach EN 13501
  • Für erhöhte Anforderungen sind spezielle Brandschutzvarianten erhältlich
  • Immer in Kombination mit brandschutzgeprüften Aufbauten und Systemkomponenten verwenden

7. Kombinationsmöglichkeiten

  • Hervorragend kombinierbar mit:
    • Lehm- oder Kalkputzen (für Innenräume)
    • Holzständerbauweise
    • Diffusionsoffenen Dampfbremssystemen
    • Natürlichen Innenausbauprodukten (Lehmplatten, Holzweichfaser etc.)

8. Entsorgung

  • Holzfaserdämmplatten gelten als Bau- und Dämmstoffabfall und dürfen nicht im Hausmüll oder auf dem Kompost entsorgt werden. Die Entsorgung erfolgt über den Wertstoffhof oder einen zugelassenen Entsorgungsfachbetrieb als gemischter Bau- bzw. Dämmstoffabfall. Bei Platten mit Bindemitteln oder Beschichtungen ist eine getrennte Erfassung oft erforderlich – bitte örtliche Entsorgungsrichtlinien beachten.

© Holzzentrum Birlenbach – Verwendung nur mit Genehmigung.